Spruch des Tages: 23. August 2008
7. November 2008 von Alex
Vielleicht etwas aus dem Zusammenhang aber nicht zuletzt deshalb so charmant:
Ich war bitte ein schöner Embryo!
- Stefan M.
7. November 2008 von Alex
Vielleicht etwas aus dem Zusammenhang aber nicht zuletzt deshalb so charmant:
Ich war bitte ein schöner Embryo!
- Stefan M.
7. November 2008 von Alex
In einer Männer-WG is so viel einfacher. Wenn da Staub in ana Eckn is, stellst einfach a Bierkistn drauf.
- Fabian Schlager
6. November 2008 von Alex
Arcturus - Nightmare Heaven
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Ohne Worte.
2. November 2008 von Alex
Erwartungsgemäß hat man einander nicht mehr allzu viel zu erzählen, wenn man so ziemlich ein ganzes Wochenende mit jemandem im Auto verbracht hat. Nach einer solchen Zeit hat einem noch nicht einmal das Autoradio viel zu erzählen, wenn der Empfang schlecht ist und mangels brauchbaren Musikmaterials ein Rammstein-Mixtape mit der vierten Rotation beginnt. Aber irgendwie muss man Rammstein doch genau so hören: Im Auto, auf einer deutschen Autobahn und bei absurder Lautstärke. Irgendwann schafft man es dann auch, dabei einzuschlafen und wird nur noch wach, wenn der Fahrer zum Rauchen das Fenster aufmacht.
Nach nicht allzu langer Zeit ist München erreicht. Das bayrische Juwel entwickelt sich für mein Empfinden bei jedem meiner Besuche etwas mehr zu Wiens großem Bruder. Ein bisschen sonniger, ein bisschen wohlhabender und ein bisschen breitmäuliger. Das könnte aber auch an dem zur Schau gestellten Fuhrpark liegen. Oder an Gerhard Polt. So oder so, in den kommenden zwei Stunden werden sich die Bayern ihre Eigenschaft, in meinen Augen eines der… na sagen wir 3,5 österreicherkompatiblen Völker der Welt zu sein, wieder einmal verdient machen.
In München steht ein Wechsel der Autobahn an, es ist gegen Mittag und auf der Abfahrt herrscht bereits reges Verkehrsaufkommen. Neben uns rollt ein BMW aus, der Beifahrer kurbelt das Fenster hinunter und ruft:
„He, Kollege! Es valierts a Weng a Luft, links voarne, gell!“
Klar. Das haben wir natürlich gewusst, haben wir das. Mist. Tatsächlich ist vom linken Vorderreifen nicht mehr allzuviel übrig. Mein Bruder verliert ob der Tatsache, dass dieser Reifen auf den letzten zehn Metern staurollen den halben Druck verloren haben muss ein paar derbe Flüche und wieder einmal rollen wir zwanzig Meter nach der Autobahnabfahrt aus.
Diesmal glücklicherweise direkt in eine Tankstelle. Ich wusste nicht, dass es in Bayern OMV gibt. Also schön, gerade hinstellen, das Ding und… Nach dem Wagenheber suchen. Wer schon den Tankdeckelhebel nicht gefunden hat, fackelt aber nicht lange und sieht gleich im Handbuch nach. Unter dem Beifahrersitz. Klar, da seh ich immer zuerst nach. Es dauert nur zwei Minuten, die richtige Seite aufzuschlagen und das Ding aus seiner Verankerung zu prügeln- viel zu einfach, findet unser Fahrzeug, und überrascht uns damit, dass kein Radmutternschlüssel vorhanden ist. Und auch sonst kein Werkzeug. Ein leeres Staufach im Kofferraum muss in der Servicewerkstätte wohl stummer Zeuge eines dreisten Diebstahls geworden sein. Aber macht ja nichts, wir stehen ja bei einer Tankstelle, da bekommt man doch sicher sowas Ordinäres wie einen Radmutternschlüssel. Teilweise richtig. Bei der Tankstelle fünfhundert Meter weiter die Straße hinunter hätten wir den bekommen. Wieder einmal zieht mein Bruder zur nächsten Tankstelle, während ich den Wagen hüte und feststelle, dass die Kurbel vom Wagenheber auch im Staufach gewesen wäre.
Aus Langeweile und mit einem Anflug von das glaubt mir kein Schwein hab ich ein Bild für euch gemacht:
Zwanzig Minuten später ist ein Radmutternschlüssel und ein Schraubenzieher organisiert, das Fahrzeug aufgebockt und die Radmuttern abmontiert. Zehn Minuten später sitzt die Felge immer noch auf der Nabe, da hilft auch kein Zerren, drehen oder dagegentreten. Dank lodernder Augustsonne sehen wir mittlerweile natürlich aus wie Schweine, aber das muss so.
Wir haben schon mal über das Gefühl der Entmanntheit gesprochen, das einen überkommt, wenn man nicht imstande ist, ein Fahrzeug oder sonst ein technisches Gerät in Gang zu setzen? Potenzieren wir das ein bisschen. Man wechselt am eigenen Auto also jede Saison selbst Sommer- und Winterreifen, borgt sich einmal eines aus und ist zu zweit nicht in der Lage, einen Platten zu beheben? Um diesen Makel von sich zu bekommen, müsste man mindestens in den Krieg ziehen. Oder sich alternativ Braveheart und den Superbowl ansehen, wenn grad kein Krieg bei der Hand ist. Klasse, bleibe ich also bis 1. Februar 2009 eine Frau. Wenn auch mit unerhört vielen Haaren im Gesicht.
31. Oktober 2008 von Alex
So kommt es dann auch, dass uns tatsächlich nach eineinhalb Stunden Stau doch gerade noch so viel Benzin verbleibt, dass wir es rein theoretisch zu irgendeiner Tankstelle schaffen könnten. Also, nächste Abfahrt runter und… ausrollen. Mist.
Für die Zeitlose Army of Darkness-Mischung fehlt uns zwar noch, dass wir in der Zeit gefangen sind, aber als vom Bösen umzingelt kann man sich auf der Autobahn ruhig betrachten und das mit dem Benzin… Reden wir nicht weiter drüber. Das Auto kommt in einer Bushaltestelle zwanzig Meter nach der Autobahnabfahrt zum Stehen und macht keinen Mucks mehr. Also bewege ich meinen müden Kadaver zu dem praktischerweise nur fünfzig Meter weiter gelegenen Autobahnpolizeiposten und frage eine furchtbar hilfsbereite Beamtin, wo es denn in dem Niemandsland um Bregenz die nächste Tankstelle gibt. Großes Glück, etwa 200 Meter die Straße in entgegengesetzter Richtung entlang.
So macht sich wenige Minuten später diesmal mein Bruder auf den Weg, irgendeinen Ölscheich oder Aufsichtsratsvorsitzenden mit dem Entgelt für fünf Liter Benzin zu sponsern. Die nächsten zwanzig Minuten verbringe ich damit, mich zu fragen, ob man uns standrechtlich erschießen wird, weil wir in einer Bushaltestelle parken. Die nächsten zehn Minuten verbringen mein Bruder und ich damit… den verdammten Tankdeckelhebel (Die Rechtschreibprüfung von Word kennt dieses Wort. Dabei gibt’s das bestimmt nicht…) dieses verdammten Reiskochers zu suchen. Ich kann nicht in Worte fassen, wie entmannt man sich fühlt, wenn man an der simplen Aufgabe scheitert, ein Fahrzeug zu betanken.
Der Tankdeckelhebel ist, wie sich bald herausstellt, übrigens etwa vier Zentimeter lang, drei Millimeter dick und befindet sich unter der Fußmatte auf der Fahrerseite. Hätte man doch gleich draufkommen können.
Im nunmehr flotten Fahrzeug geht es diesmal also ohne Unterbrechung weiter nach Winterthur. Nach einer Weile durchkämmen der Stadt nach meiner noblen Heimadresse, stellt sich heraus, dass mein neues Domizil an einer dreispurigen Durchzugsstraße liegt. Mit den einzigen Parkplätzen im Umkreis auf der anderen Straßenseite. Und meinem gesamten Hausrat, den es über diese Straße zu bringen gilt.
Unsere erste offizielle Begegnung mit einem Eingeborenen ist ein romantische Geschichte voller Wärme und Missverständnisse, und die geht so:
Dicker, hässlicher Mann in weißer Schürze kommt aus der Wäscherei gewankt, fuchtelt mit den Armen und brüllt mit hochrotem Kopf:
Hiä könnsch net stehebleibe, da isch min Parkplatz! Von G’schäft! Do münd sofort verschwinde, sonst hol ich die Polizi!
…
Also gut, es ist ja nicht so, als könnte man nicht für günstige drei Euro in der ersten Stunde und vier Euro fünfzig für jede weiter Stunde auf irgendeinem gottverdammten Parkplatz zweihundert Meter weiter parken. Und einen gesamten Hausrat zweihundert Meter zur Straße schleppen, von dort zweihundert Meter der Straße entlang - weil es eben nur dort einen Fußgängerübergang gibt, der bei dem Verkehr an einem Freitagnachmittag unumgänglich ist - dort über die Straße und von dort aus wieder zweihundert Meter zurück, weil das verdammte Haus nämlich genau gegenüber der verdammten Wäscherei liegt. Schweizer Philisterei aus erster Hand. Wie ich später von meiner Vermieterin erfahren durfte, mussten wir schon froh sein, nicht „Buße“ zahlen zu müssen, das sei nämlich die übliche Reaktion auf Spießbürgerexistenzbedrohende Parkplatzwilderei.
Kurz vor dem Betreten der Wohnung, die, wie man mir gesagt hat, zu der Zeit niemand bewohnt, weil alle auf Urlaub seien, meint mein Bruder, mir wäre nur zu wünschen, nicht mit Zombie Nerds from Outer Space wohnen zu müssen. Die Polaroids im Vorzimmer zeugen von gestandenem Umtrunk, häufigem Damenbesuch und guter Laune. Langsam beginne ich zu argwöhnen, ich könnte im Vergleich dazu als Zombie Nerd from Outer Space durchgehen.
Dank leicht verlängerten Tankstopps ist es schon kurz vor acht, darum gehen wir zunächst einmal in die Stadt, um etwas zu essen. Vor Ort entwickelt mein Bruder die nicht ganz unbegründete Theorie, dass die Schweizerinnen bestimmt nur deshalb so schlank seien, weil das Fleisch exorbitant viel kostet und weil hier mehr Fahrräder unterwegs scheinen als in Peking. Aber Winterthur ist eben eine “Velostadt” und die Schweizerinnen… Très coquette.
Wieder zuhause angekommen, nähert sich der kleine Zeiger der Elf, als es an der Tür läutet. Es ist meine Vermieterin - Gut denke ich, dann kann ich mich gleich vorstellen, doch soweit komme ich gar nicht, denn auf der Stelle schnattert sie auf mich ein und will mir offenbar zu verstehen geben, dass ich hier gerade noch so einmal nächtigen kann, weil am nächsten Morgen Handwerker den Kunststoffboden im Vorzimmer neu versiegeln werden. Ich könne für mindestens eine Woche nicht hier wohnen, so lange müsse der neue Belag nämlich einziehen.
Trifft sich gut. Ich wollte immer schon mal auf ein paar heitere Stunden in die Schweiz fahren.
Die Handwerker kommen am Samstagmorgen um acht Uhr - von uns keine Spur mehr.
29. Oktober 2008 von Alex
Kate möchte wissen, ob ich eitel bin.
Ich sag kein Wort ohne meinne Anwalt. Ja, schwache Hinhaltetaktik, ich weiß. Weil das Weitterreichen delikater Fragen aber am Ende meines Gefasels nicht gut hingepasst hat, erledige ich das gleich jetzt:
Frau Julia, sind sie romantisch?
Nun aber zur Übung:
Wäre es nicht an sich schon ein Akt der Eitelkeit, die Antwort auf diese Frage so zu geben, dass ihr alle sie lesen müsst, wenn ihr vor dem nächsten Beitrag hier vorbeikommt? Quasi zu unterstellen, man sei interessant oder wichtig genug, das auch gleich dem ganzen Internet mitzuteilen? Ist denn das nicht, als stellte man sich auf einen Platz und laberte einfach so drauflos? Und wer vorbeikommt hat Pech gehabt?
Kurze Antwort: Nein.
Lange Antwort: *lange Pause* …Nein.
Obwohl…
Kirchner wusste 1907:
Die subjektive Eitelkeit besteht in dem beständigen Verlangen nach fremder Bewunderung für Dinge, die gar nicht den inneren Wert des Menschen ausmachen [...]
Wer kann nach der Definition noch von sich behaupten, nicht eitel zu sein? Möchten wir nicht alle für irgendetwas bewundert oder beneidet werden?
Nicht?
Mist. Steh ich also allein da, mit meinem Kreuz.
Mir wird ja ständig (hauptsächlich von einer einzelnen Person, aber immerhin) vorgeworfen, ich sei ein ganz grausamer Narziss. Paradoxerweise kann man diesen Vorwurf auch kaum von sich weisen, ohne in großer Häufigkeit und schneller Folge das Wort ich zu bemühen- was dem eigenen Standpunkt in dieser Diskussion nicht gerade entgegenkommt. Und je mehr man darüber nachdenkt, wie sich dieser Vorwurf vielleicht bestätigen oder widerlegen möge, desto mehr beobachtet man sich selbst, lauscht in sich hinein, beginnt, das eigene Denken und Handeln zu sezieren um im Endeffekt… was genau vorweisen zu können? Dass man einen ganzen Tag vorwiegend damit verbracht hat, über sich selbst nachzudenken?
Nein, nein, das führt doch zu nichts. Betrachten wir die Eitelkeit lieber klassisch, bevor wir komplett abschnallen und machen die Probe aufs Exempel…
Trage ich gerne teure Kleidung?
Sie muss nicht teuer sein, aber sie sollte so aussehen, dass ich von mir behaupten kann, ich fände mich gutaussehend, wenn ich mir selbst begegnete.
Verbringe ich auffällig viel Zeit mit der Körperpflege?
Manchmal. Wenn ich das Gefühl habe, es liefe mir sonst nichts davon, ich sollte mal wieder wie ein Mensch aussehen oder ich müsste gerade heute wirklich gehörigen Eindruck beim holden Geschlecht machen.
Und was ist mit den Haaren?
Darf man anfassen. Meistens stellen sie ohnehin nichts Besonderes dar, da kommts dann auch nicht drauf an.
Wie stehts mit dem Geltungsdrang?
Erwischt.
Aber zählt das jetzt wirklich noch als Eitelkeit? Dieses dringende Bedürfnis, von Menschen deren Meinung man für einen Maßstab hält, gemocht oder geschätzt zu werden? Es geht mir gar nicht so sehr um Bewunderung. Es ist vielmehr die Hoffnung, jemandem irgendwie zu fehlen, wenn er mich eine Weile nicht gesehen hat. Dass hin und wieder an mich Gedacht wird- Vielleicht weil ich selbst ständig an alle möglichen Leute denke, weil ich es selbst keine drei Wochen ohne diese Menschen aushalte.
Das ist schon eine verrdammt schwere Frage. Und ich weiß nicht, ob man die wirklich selbst beantworten sollte. Das müssen andere für mich machen.
Verdammt frisch hier, ohne Hosen.
28. Oktober 2008 von Alex
So geht es also über Land im Toyota meines Vaters. Ein Gerät, das, wie mein Bruder erfreut feststellt, kein Problem hat, mit den nur halb Verblödeten auf bayrischen Autobahnen mitzuhalten. Klar, die vollkommen Verblödeten lassen uns trotzdem stehen.
Die Marschroute sieht weites Ausscheren über das Deutsche Eck vor - Über Salzburg und München also nach Vorarlberg und schließlich in die Schweiz. Den Tank kann man sich ja auch so einteilen, dass man nicht gerade in der Bundesrepublik tanken muss. Oder in einen elektrischen Zaun pissen.
50km vor der Deutsch-Österreichischen Grenze beim Wiedereintritt nach Vorarlberg fängt die Tankuhr zu leuchten an. Noch Sprit für 80km.
45km vor der Deutsch-Österreichischen Grenze beginnt ein Stau. Das Ende kann man trotz nur milder Kurve der Straße nicht erkennen.
27. Oktober 2008 von Alex

„Ihr müsst unbedingt mehr für eure Bildung tun! Es kann nicht sein, dass ein Ingenieur von heute noch nie einen Blick über den Tellerrand des eigenen Landes gewagt hat!“, keift die Vortragende in einem tödlichen Stimmcocktail aus schrill, flehend, trotzig, mahnend und einer für mich nicht näher identifizierbaren Komponente, die mir nichts übrig lässt als zu denken: „Für dich sicher nicht…“
Ein leidenschaftliches, wenn auch nicht sehr überzeugendes Plädoyer, doch bitte im dritten Semester einen kleinen Auslandsaufenthalt einzulegen. Leider trifft sie damit bei mir aber einen Nerv: Ich weiß genau, dass ich in ein paar Jahren nur einen Grund würde anführen können, kein Auslandssemester gemacht zu haben. Ich war zu faul. Es dazu kommen zu lassen, scheint mir fortan nicht mehr erstrebenswert und so ringe ich mich dazu durch, Nest und Heimat für eine Weile den Rücken zu kehren.
Ganz erschlagen lässt sich das Luder Faulheit aber nicht. Es schickt seine kleine Schwester, die Bequemlichkeit vorbei und so kommt es, dass ausgerechnet die Schweiz, genauer Zürich, genauer Winterthur meine Destination und mein Schlüssel zum Pseudo-Weltbürgertum werden sollen.
Die Schweiz hat hinsichtlich eines Auslandsstudiums etwas zu bieten, womit wenige Länder aufwarten können: Das Schulsystem und die Lehrinhalte sind den unseren ähnlich genug, dass man bedenkenlos ein Semester tauschen kann, ohne etwas zu versäumen und sie liegt dennoch von Wien aus betrachtet auf einem anderen Planeten. Bin ich zumindest jetzt noch überzeugt.
Es wird geplant, organisiert und gemailt, was das Zeug hält. Das muss romantisch gewesen sein, als es noch kein Internet gab: Bestimmt hat man damals ein rot-weiß-kariertes Tuch mit seinen Habseligkeiten geschnürt, an einen Stock gebunden, ist auf den nächsten Zug aufgesprungen und ehe man zweimal geblinzelt hatte, waren zwei Wochen vergangen und man war draußen in der weiten Welt. In diesem Fall in der Schweiz. Wo man dann munter drauflosfischen konnte oder von freundlichen Gastleuten mit Brot, Milch und Hüttenkäse ernährt wurde. Wie, das war nicht so?
Jetzt ist das jedenfalls anders. Man inseriere online um einen Platz in einer WG, man maile zigtausende Male mit diversen Ansprechpersonen bei „International Offices“ herum, man ärgere sich, dass niemand einen unkomplizierten Mitbewohner für nur ein halbes Jahr haben will, man drücke Rücklauf, Stop und Start.
Schließlich findet man doch noch jemanden, der seinerseits die heimelige Schweiz verlassen möchte, um - viel mutiger als man selbst – ein Auslandssemester in Schweden zu bestreiten und prompt hat man ein hübsches, möbliertes Zimmer in Spuckweite des dortigen Campus.
Weil man aber eben mehr eingepackt hat, als in das Tuch auf dem Stock passen würde, teilt man kurzerhand freiwillig einen Familienangehörigen ein, der einen knieweicherweise in die Schweiz kutschieren und einem auf der Fahrt ständig mit Verbal-Zärtlichkeiten der Marke: „Mach du meinen Job und ich bau ein halbes Jahr lang Scheiße in der Schwitz!!“ bedenken wird. An dieser Stelle aufrichtigen Dank an meinen Bruder.
Um die Absurdität perfekt zu machen, bezahle man einen ungarischen Autoknacker, den Golf seines Bruders eine Woche vorher vom videoüberwachten Parkplatz des ungarischen Innenministeriums zu stehlen, damit man sich noch schnell den Geländewagen vom Vater ausborgen muss.
Ja, du hast richtig gelesen, das war von Anfang an eine abgekartete Sache! Fahr nächstes Mal gefälligst mit Tuch und Stock im Zug nach Ungarn, dann verschon ich dich, du Penner!
14. Oktober 2008 von Kate
… will heißen: nicht von mir gemacht. Ich habs bloß gefunden und mags zeigen, weil ichs gut, schlecht oder sonstwie bemerkenswert finde.
Und äh… ich muss natürlich diese Bilder-Einfüg-Sache testen *gg*
Also was zum üben aus der “guten alten Zeit”, als das model von Sylvanas Windrunner noch eine Nachtelfe war und den Silberfadenkram anhatte und uns solche Details noch wirklich interessiert haben. Mit WotLk kriegt sie ihre endgültige Gestalt, nur so, als sideinfo.
Ly… äh, Fabian hat mich darauf aufmerksam gemacht, das die Füße schlecht sind und ich stimme zu. Der Faltenwurf der Robe ist auch nicht so richtig gut, aber andere Details sind ziemlich gut geworden für fanart. Leider hab ich keine Ahnung von wem das ist, somit kann ich auch nicht mit credits aushelfen. Sorry.
14. Oktober 2008 von Kate
Pffff! Und diesen Leuten hab ich Blogplatz gegeben und tus schon wieder. Aber das kann ich nicht unkommentiert lassen! Das sind immerhin Leute, die in der Tat die Chuzpe besitzen, Veronica Ferres und Konsorten so ein Plastikdings in die Hand zu drücken und das auch noch öffentlich zu senden. Und die offensichtlich Besten übersehen sie. Und überhaupt… Schluß damit! Fernsehen macht doof, guckt euch nur die Idioten an, die es machen.